Online Piracy aus einem anderen Blickwinkel betrachtet

Beim Recherchieren bin ich auf einen interessanten Artikel gestossen.

Die Mehrheit der Diskussion über Online Piracy dreht sich um den mutmasslichen wirtschaftlichen Schaden, der durch Urheberverletzungen verursacht wird. Wenn diese berechnet werden, gehen Urheberrechtsinhaber jeweils davon aus, dass jeder illegale Download ein Verlust darstellt.

Matthew Yglesias meint, dies sei falsch. Wenn jemand etwas downloade, sei es nur ein potenzieller Verlust, denn nicht jeder, der sich Sachen runterlädt, würde das Gleiche auch tatsächlich kaufen. Wäre unerlaubtes Kopieren keine Option, würde ein Teil der Leute einfach den Film nicht schauen oder das Album nicht hören. Und wenn jemand sich ein Buch runterlädt, ohne dafür zu bezahlen, sei das zwar ein realer Verlust für den Urheber des Buches, das Geld verschwinde aber nicht einfach, es komme dafür einfach jemand anderem im Wirtschaftskreislauf, wie z.B. der lokalen Pizzeria, zu Gute.

In dem Artikel wird nicht dafür plädiert, keine Copyright Gesetze zu haben oder gar keine Strafen für Online Piracy zu haben. Denn wenn Urheberverletzungen aus dem Ruder laufen, könnte es vielleicht eines Tages passieren, dass Bands aufhören, Alben aufzunehmen und keine neuen Fernsehserien veröffentlicht werden. Die gleiche digitale Welt, welches das Piracy Problem geschaffen hat, hat aber auch neue Möglichkeiten erschaffen und macht es einfacher für kleine Firmen, ihre Produkte zu vertreiben. Digitale Technologie hat den Preis reduziert, den wir für neue Werke bezahlen und macht die Erstellung solcher billiger. SOPA findet er deshalb, sei nicht nur ein aufdringlicher Weg ein Problem zu lösen, es ist eine Lösung zu einem Problem, das gar keines sei.

Ich fand es schön, mal einen Artikel zu Online Piracy zu lesen, der nicht nur gegen die bösen illegalen Downloader wettert. Ich stimme ihm zu, was die Downloads betrifft. Nicht jeder, der etwas ohne Bezahlung runterlädt, würde sich das auch legal kaufen. Es ist schwer abzuschätzen, wie hoch die Zahl der tatsächlichen Verluste durch Online Piracy wirklich ist. Für die Branchenverbände macht es natürlich Sinn, die mutmasslichen Verluste grosszügig zu schätzen, denn je grösser die Zahl, desto grösser die Entrüstung und Aufmerksamkeit der Politiker.

Blackout Day gegen SOPA

Der Mittwoch, 18. Januar 2012 ist ein schwarzer Mittwoch, er wird auch als Blackout Day in die Geschichtsbücher eingehen. Es protestieren mehr als 1000 Unternehmen, Persönlichkeiten und Organisationen gegen die US-Internetgesetzte SOPA und PIPA. Wie bereits in einem früheren Blog erwähnt, bleibt die englische Wikipedia Webseite für einen Tag schwarz, auf schwarzem Hintergrund wird mit einem einzigen Eintrag für das freie Internet protestiert. Auch zahlreiche andere Webseiten wie zum Beispiel die Social-Bookmarking-Seite Reddit oder das Cheezburger Network haben sich an diesem Tag ausgeschaltet.

Gemäss zeit.de protestieren auch andere Internetunternehmen gegen SOPA und PIPA, auf andere Art und Weise, aber ebenso effektiv. Die Suchmaschine Google hat an diesem Tag, einen Zensurbalken über das eigene Logo gelegt, der Link auf der Webseite führt zu einer Online-Petition gegen das Gesetz. Auch der Weblog WordPress zeigt an diesem Tag überall Zensurbalken mit dem Aufdruck zensiert. Mark Zuckerberg der Gründer von Facebook, meldete sich am 18. Januar mit dem folgendem Post in der Öffentlichkeit:

The internet is the most powerful tool we have for creating a more open and connected world. We can’t let poorly thought out laws get in the way of the internet’s development. Facebook opposes SOPA and PIPA, and we will continue to oppose any laws that will hurt the internet.

The world today needs political leaders who are pro-internet. We have been working with many of these folks for months on better alternatives to these current proposals. I encourage you to learn more about these issues and tell your congressmen that you want them to be pro-internet.

Mark Zuckerberg erntete für dieses Zitat innerhalb weniger Stunden eine halbe Million „likes“ auf Facebook. Der Mikroblogging Dienst Twitter, der sich ebenfalls gegen diese Gesetzesvorlagen ausgesprochen hat, bleibt aber an diesem Tag voll in Betrieb. Twitter trägt grossen Verdienst daran, dass die Information über den Blackout Day über die ganze Welt verteilt wird.

Wer jetzt denkt, dass dieser virtuelle Protest nur symbolischen Charakter hat, liegt falsch. Der erste Internetprotest überhaupt zeigte sehr schnell Auswirkungen in die reale Welt, so zeigte sich der Chef der Organisation Motion Picture Association of America sehr erbost über den Protest. Der Blackout Day sei ein Machtmissbrauch der Internetfirmen und bestrafe nur die Nutzer der streikenden Websites. Nichtsdestotrotz haben nach Angaben von Google 7 Millionen Nutzer die Petition gegen SOPA unterzeichnet und 8 Millionen Wikipedia Nutzer sollen sich die Adresskoordinaten von Ihren Abgeordneten und Senatoren herausgesucht haben.

„Protecting Content and Promoting Innovation in a Digital Age“: Jeder ist ein Pirat

Das Paley Center for Media beschäftigt sich mit der Überschneidung von Medien und Gesellschaft. Das Center führt Diskussionen über die kulturelle, kreative und soziale Bedeutung von Fernsehen, Radio und neuen Plattformen durch. Mitte Februar 2012 fand eine Diskussion zum Thema „Protecting Content and Promoting Innovation in a Digital Age“ statt.

An der Diskussion teilgenommen haben Richard Cotton, General Counsel von NBC Universal und Fred Wilson, Mitgründer von Union Square Ventures, einer Venture Capital Firma, welche viele Investments in Web 2.0-Firmen wie z.B. Twitter, Tumblr, Etsy, del.icio.us etc. hält.

Fred Wilson bringt das grundlegende Problem auf den Punkt:

We gotta fix the system so that the content is available legally on the internet in a way that it is available for people to consume it. As convenient as turning on your TV and watching HBO, that’s how convenient it has to be. The content industry has not made this content convenient to access on the internet and as a result everybody, and I mean everybody, is a pirate. Okay so in the world where everybody is breaking the law, you gotta look at the law. Is it the right law?

Eines der Probleme, die zu Online Piracy führen ist, dass die Content Industrie (Plattenfirmen, Filmstudios, Verlagshäuser etc.) das Internet verschlafen hat. Nicht jeder Content ist heute gleichzeitig weltweit legal auf dem Internet verfügbar. Das ist ein Problem, denn auf illegalem Wege ist alles einfach und schnell verfügbar. Es ist verständlich, dass Verträge mit Anbietern auf Landesgrenzen Rücksicht nehmen müssen. Aber es scheint, als würden sowohl der Wille als auch die Ideen fehlen, sich dem digitalen Zeitalter anzupassen. Die Konsumenten sind zur Zeit des globalen Internets nicht mehr geduldig, sie möchten jetzt ihre Inhalte konsumieren und nicht erst in drei Monaten oder einem Jahr, wenn er in ihrem Land veröffentlicht wird. Die Content Industrie ist nicht innovativ genug, um von dem Teil der Bevölkerung, die bereit wären, für Inhalte zu zahlen, zu profitieren. Stattdessen kriminalisiert sie lieber einen Grossteil der Bevölkerung. Wie schwierig wäre es z.B. alle Songs im iTunes Music Store weltweit verfügbar zu machen? So müsste ich als Konsument nicht immer schauen, ob ein Album im Schweizer Store verfügbar ist, sondern könnte mich darauf verlassen, dass es da ist, wenn es veröffentlicht wurde.

Ein weiteres Problem ist, dass sich die Leute daran gewöhnt haben, Inhalte nicht legal zu beziehen. Fred Wilson schlägt darum vor, eine weisse und schwarze Liste zu entwickeln. Beim Anzeigen von Suchergebnissen einer Seite von der schwarzen Liste würde eine Meldung eingeblendet „Sie besuchen eine Seite auf unserer schwarzen Liste. Wir glauben, dass die Seite raubkopierte Inhalte enthält. Sie können diese Inhalte legal auf diesen Seiten von unserer weissen Liste beziehen“. So könnten die Leute langsam wieder umerzogen werden.

Es stellt sich schliesslich die Frage: müsste man das bestehende Gesetz anpassen oder gar ein digitales Urheberrecht schaffen? Denn wenn ein Grossteil der Bevölkerung in irgendeiner Form gegen ein Gesetz verstösst, besteht eindeutig Anpassungsbedarf.

Die ganze, rund 40 min. Diskussion findet man hier.

Netzaktivismus – über Anonymous und andere Kindsköpfe

Die Debatte um ACTA ist hierzulande im vollem Gange. Während dem in den letzten Wochen zahlreiche Bürger auf die Strasse gingen um friedlich gegen das Abkommen zu protestieren, mögen es andere radikaler. Kleinere Fische wie etwa der YouTuber Athene nutzen ihren Bekanntheitsgrad, um ihr Publikum dazu aufzurufen die Twitter-Accounts der Senatoren, welche SOPA unterstützen, mit mehr oder minder sinnvollen Kommentaren zu bombardieren. Zahlreiche betroffene Senatoren meldeten daraufhin, dass sie nicht mehr hinter dem Gesetzesentwurf stehen. Einen Auszug davon befindet sich hier.

Der CDU-Abgeordnete Angsar Heveling hat dann wohl auch nicht damit gerechnet, dass er mit seinem Kommentar zu SOPA im Handelsblatt so viele Internetuser erzürnt. Die Netzgemeinde reagierte prompt, als der Politiker, welcher in  der Bundestags-Kommission „Internet & Digitale Gesellschaft“ tätig ist, folgendes geschrieben hat:

„[…] liebe „Netzgemeinde“: Ihr werdet den Kampf verlieren. Und das ist nicht die Offenbarung eines einsamen Apokalyptikers, es ist die Perspektive eines geschichtsbewussten Politikers. Auch die digitale Revolution wird ihre Kinder entlassen. Und das Web 2.0 wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel digitales Blut bis dahin vergossen wird.“

Seine Internetseite wurde sogleich gehackt, woraufhin sich plötzlich verschiedene Kommentare auf seiner Seite befanden die so gar nicht mit Meinung des Politikers zusammenfallen. Das Hacken dürfte allerdings auch nicht sonderlich schwierig gewesen sein: Der Benutzername war demnach sein Vorname und das Passwort sein Nachname.

Auf einer anderen Ebene agiert das Hackerkollektiv Anonymous. Sony, welche SOPA finanziell unterstützt haben, wurde damit bedroht ein weiteres Mal gehackt zu werden. Der Angriff auf das Playstation Network hat in den vergangen Monaten einen Millionenschaden verursacht, was Sony dazu bewog, den Geldhahn für SOPA zuzudrehen, um weiteren Angriffen zu entkommen. Ausserdem bekennen sich Anonymous dazu, verschiedene Webseiten der polnischen Regierung angegriffen, manipuliert oder lahmgelegt zu haben. Selbiges gilt für das FBI, die US-Handelskommission und das US-Justizministerium.

In einer aktuell laufenden „Operation“ ruft das Hackerkollektiv die Netzgemeinde dazu auf, für einen ganzen Monat keine kostenpflichtigen Medien zu konsumieren, um so die Medienkonzerne zu boykottieren.

Manch einer wird sich nun fragen, was für Menschen wohl hinter diesen Aktionen stecken und viele werden vermutlich meine Meinung teilen und sagen, dass es sich hierbei um Jugendliche im Netz handeln muss. Und als solche, sind und waren wir übermütiger und eher dazu bereit kriminelle Energie an den Tag zu legen. Dabei ist diese Einstellung (sofern legal) durchaus lobenswert und es ist hochspannend mitanzusehen, was sich die Netzgemeinde als nächstes einfallen lässt um sich gegen die drohende Zensur durch die Medienkonzerne zur Wehr zu setzen. Dass sie sich hierbei unter Umständen auch selbst schaden sind sich die Aktivisten wohl nicht immer im Klaren. Dem FBI kann es wohl egal sein, ob ihre Internetseite vorübergehend Offline ist, wohingegen sich das Bild des zerstörerischen, affektiv handelnden und rücksichtslosen Internetuser immer mehr in den Köpfen der Bevölkerung einbrennt, was wiederum zur Folge haben kann, dass die SOPA- und ACTA-Gegner alle ungewollt in einen Topf geworfen werden.

Die Autoren von SOPA und PIPA verstossen selber gegen das Urheberrecht

Es wurde bekannt, dass die Autoren von SOPA und PIPA in den USA selber gegen das Urheberrecht verstossen haben. So hat Jamie Lee Curtis Taete von vice.com aufgedeckt, dass die Webseite von Lamar Smith im Juli 2011 folgenden Hintergrund aufwies:

Bild: vice.com/Screenshot

Ursprüngliches Photo (DJ Schulte)

Er hat das Photo dann zurückverfolgt zu DJ Schulte, dem ursprünglichen Fotografen.

And whaddya know? Looks like someone forgot to credit him.

I contacted DJ, to find out if Lamar had asked permission to use the image and he told me that he had no record of Lamar, or anyone from his organisation, requesting permission to use it: „I switched my images from traditional copyright protection to be protected under the Creative Commons license a few years ago, which simply states that they can use my images as long as they attribute the image to me and do not use it for commercial purposes.

Das macht Lamar Smith zu einem Heuchler sondergleichen. Sobald der Artikel erschien, wurde die Webseite „zum Unterhalt“ vorübergehend vom Web genommen.

Aber auch die Verfasser von PIPA haben Dreck am Stecken. Es haben gleich mehrere Abgeordnete Twitterhintergrundsbilder, für die keine Lizenz erteilt wurde oder dass der Fotograf genannt wird. Eine Illustration wurde wiederum ohne Lizenz dazu verwendet, ein bestimmtes Gesetz zu bewerben. Das Copyright Zeichen wurde schön ausgeschnitten. Vice.com hat das Ganze recherchiert.

Ausserdem haben IP Adressen des US House of Representatives scheinbar mittels Bittorrent illegal Content runtergeladen. Die Liste reicht von Windows 7, beliebten Fernsehserien und Filmen zu Selbsthilfe-Büchern wie „Crucial Conversations – Tools for Talking When Stakes Are High“ und “How to Answer Hard Interview Questions And Everything Else You Need to Know to Get the Job You Want” zu Pornos. Schön zu sehen, wie hart die Abgeordneten bei der Arbeit sind, oder?

Ich empfinde es problematisch und gefährlich, wenn Politiker, die sich nicht mal an bereits bestehende Urhebergesetze halten können und offensichtlich von der Materie nichts verstehen, dem Rest der Welt vorschreiben wollen, wie sie sich zu verhalten haben. Aber birgt eine gewisse Ironie, dass wenn SOPA und PIPA verabschiedet würden, Kreative wie DJ Schulte vor solch fiesen Urheberrechtsverletzern wie Lamar Smith geschützt würden.

Was ist SOPA?

Der Stop Online Piracy Act (SOPA) ist ein US-amerikanischer-Gesetzesentwurf, welcher bei einer möglichen Inkraftsetzung die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten verhindern soll. Gemäss Gizmodo wurde der Gesetzesentwurf letzten Oktober von Lamar S. Smith und 12 weiteren Personen an den Justizausschuss des Repräsentantenhauses eingereicht. Die erste Anhörung des Gesetzesentwurfs folgte am 16. November 2011, danach wurde eine Periode zur Überarbeitung des Entwurfs veranschlagt. Da auch in der Anhörung vom 15. Dezember keine Einigung erzielt werden konnte, wurden die Verhandlungen im Februar 2012, nach der parlamentarischen Winterpause, wieder aufgenommen. Momentan ist die Abstimmung bis auf weiteres vertagt worden, dies bis eine Lösung gefunden wird, welche für beide Seiten akzeptabel ist. SOPA baut auf dem ebenfalls sehr umstrittenen Gesetzesentwurf Protect IP Act (PIPA) auf.

Gemäss einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sieht der Hauptteil der ursprünglichen Fassung von SOPA vor, dass den amerikanischen Internetbenutzern der Zugang zu Webseiten aus dem Ausland, welche die Urheberrechte verletzten, verschlossen wird. Dies betrifft dann aber nicht nur die Betreiber der Webseite, sondern auch alle Angebote, welche auf irgendeine Weise auf diese Webseite verweisen, dies könnte dann auch Anzeigekunden, Internetsuchmaschinen oder Zahlungsabwickler wie Paypal betreffen. Mit Hilfe von Gerichtsbeschlüssen des amerikanischen Justizministeriums müssten Geschäfte mit angeblichen „Piratenseiten“ innerhalb kürzester Zeit eingestellt werden. Die unter Verdacht stehenden Seiten würden von Suchmaschinen blockiert werden. Mit dem SOPA-Gesetzt können aber auch die Nutzer bestraft werden, dies wenn sie zum Beispiel ein urheberrechtlich geschütztes Video auf YouTube anschauen oder hochladen. Demnach müssten die Internetprovider die Aktivitäten Ihrer Nutzer überwachen.

Die Befürworter erhoffen sich durch das Gesetz gegen Online-Piraterie viele Arbeitsplätze zu retten und die Wirtschaft weiter wachsen zu lassen. Die Gegner hingegen sehen das Internet wie es heute ist in Gefahr, sie befürchten Internetzensur und das Ende der freien Meinungsäusserung.

In der New York Times vom 18. Januar 2012 wird der pro/kontra Kampf auch als Kampf zwischen den alten und den neuen Medien betitelt. Wobei in diesem Kampf die alten Medien, auch durch gute Lobbyarbeit, stark vertreten sind. Die alten Medien werden zum Beispiel durch die Handelskammer, der Verband der Musikindustrie sowie durch die Filmlobby repräsentiert. Aber auch die Gegner von SOPA haben eine grosse Anhängerschaft, so wurde zum Beispiel aus Protest die englische Wikipedia-Seite für 24 Stunden abgeschaltet und durch den folgenden Text ersetzt:

For over a decade, we have spent millions of hours building the largest encyclopedia in humen history. Right now, the U.S. Congress is considering legislation that could fatally damage the free and open internet. For 24 hours, to raise awareness, we are blacking out Wikipedia.

Aufgrund der zahlreichen Proteste gegen das Anti-Piraterie-Gesetz haben sich bis heute einige ehemalige Befürworter von SOPA gegen diesen Gesetzesentwurf ausgesprochen. Zum heutigen Zeitpunkt ist aber nicht klar, welche Meinung im amerikanischen Kongress die Überhand gewinnen wird und somit ist das letzte Wort in diesem Kampf sicherlich noch nicht gesprochen.